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Contratto Unia GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz

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Contratto collettivo di lavoro Conferimento dell’obbligatorietà generale

Gilt für die Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Wallis, Waadt, Jura (ohne Maler/Gipser) sowie die Amtsbezirke des Berner Juras Courtelary, Moutier und La Neuveville. Der vorliegende GAV gilt auch für Private sowie für Arbeitgeber und Betriebe mit Sitz auserhalb der oben erwähnten Kantone, ausländische Arbeitgeber und Betriebe eingeschlossen, die hauptsächlich oder nebenbei die erwähnten Arbeiten ausführen oder ausführen lassen.

*Artikel 1*
Gilt für die Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Wallis, Waadt, Jura (ohne Maler/Gipser) sowie die Amtsbezirke des Berner Juras Courtelary, Moutier und La Neuveville. Der vorliegende GAV gilt auch für Private sowie für Arbeitgeber und Betriebe mit Sitz auserhalb der oben erwähnten Kantone, ausländische Arbeitgeber und Betriebe eingeschlossen, die hauptsächlich oder nebenbei die erwähnten Arbeiten ausführen oder ausführen lassen.

*Artikel 1*
Gilt für die Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Wallis, Waadt, Jura (ohne Maler/Gipser) sowie die Amtsbezirke des Berner Juras Courtelary, Moutier und La Neuveville. Der vorliegende GAV gilt auch für Private sowie für Arbeitgeber und Betriebe mit Sitz auserhalb der oben erwähnten Kantone, ausländische Arbeitgeber und Betriebe eingeschlossen, die hauptsächlich oder nebenbei die erwähnten Arbeiten ausführen oder ausführen lassen.

*Artikel 1*

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Panoramica del CCL

Dati di base

Tipo di CCL

Gesamtschweizerisch

Ramo professionale

Bauhauptgewerbe

Responsabile del CCL

Nico Lutz

Numero di occupati assoggettati

71'200 (2014), 71'000 (2012 – 80'000 inkl. Temporärangestellte), 80'000 (2007)

Numero di aziende assoggettate

ca. 5'000 (2014 und 2012)

Campi di applicazione

Campo d'applicazione geografico

Gilt für die ganze Schweiz, ausgenommen Zimmereibetriebe der Kantone FR, GR, VD, VS, NE, GE, JU und des Berner Juras

Artikel 1

Campo d'applicazione aziendale

Gilt für in- und ausländische in der Schweiz tätige Betriebe, bzw. Betriebsteile, Subunternehmer und selbständige Akkordanten, die Arbeitnehmer beschäftigen, wenn deren Haupttätigkeit, d.h. ihr Gepräge, im Bereich des Bauhauptgewerbes liegt.
Das Gepräge Bauhauptgewerbe liegt insbesondere vor, wenn eine oder mehrere der nachstehenden Tätigkeiten durch den Betrieb oder den Betriebsteil hauptsächlich, d.h. überwiegend ausgeführt werden:
a) Hochbau, Tiefbau (einschließlich Spezialtiefbau), Untertagbau und Straßenbau (einschließlich Belagseinbau);
b) Aushub, Abbruch, Lagerung und Recycling von Aushub-, Abbruch- und anderen nicht industriell hergestellten Baumaterialien; ausgenommen sind stationäre Recyclinganlagen ausserhalb der Baustelle und bewilligte Deponien gemäss Art. 35 VVEA sowie das in ihnen beschäftigte Personal;
c) Steinhauer- und Steinbruchgewerbe sowie Pflästereibetriebe;
d) Marmor- und Granitgewerbe;
e) Gerüst-, Fassadenbau- und Fassaden-Isolationsbetriebe, ausgenommen Betriebe, die in der Gebäudehülle tätig sind. Der Begriff Gebäudehülle schliesst ein: geneigte Dächer, Unterdächer, Flachdächer und Fassadenbekleidungen (mit dazugehörendem Unterbau und Wärmedämmung);
f) Abdichtungs- und Isolationsbetriebe für Arbeiten an der Gebäudehülle im weiteren Sinn und analoge Arbeiten im Tief- und Untertagbau;
g) Betoninjektions- und Betonsanierungsbetriebe, Betonbohr- und Betonschneideunternehmen;
h) Betriebe, die Asphaltierungen ausführen und Unterlagsböden erstellen;
i) Gartenbaufirmen, soweit ihr Gepräge im Bauhauptgewerbe liegen, d.h. sie mehrheitlich Arbeiten im Sinne des vorliegenden betrieblichen Geltungsbereichs, wie Bauarbeiten, Planierungen, Maurerarbeiten usw., ausführen;
k) Transporte von und zu Baustellen. Ausgenommen sind Anlieferungen von industriell hergestellten Baumaterialien (z.B. Backsteine, Betonwaren, Armierungseisen, Transportbeton und Strassenbeläge etc.)

Artikel 2 und Zusatzvereinbarung 2017

Campo d'applicazione personale

Gilt für alle Arbeitnehmenden der unterstellten Betriebe.
Ausgenommen sind:
- Poliere und Werkmeister
- das leitende Personal
- das technische und administratives Personal
- das Kantinen- und Reinigungspersonal untersteht diesem Vertrag, soweit es nicht den AVE-GAV für das Gastgewerbe und das Reinigungspersonal untersteht.

Artikel 3

Campo d'applicazione geografico con carattere obbligatorio generale

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für die ganze Schweiz.
Ausgenommen sind:
a. Betriebe des Kantons Genf, die Abdichtungen ausführen;
b. das Marmorgewerbe des Kantons Genf;
c. Betriebe des Kantons Waadt, die Asphaltierungen, Abdichtungen und Spezialarbeiten mit Kunstharzen ausführen;
d. die Berufe der Steinbearbeitung im Kanton Waadt.

Ab dem 1. Oktober 2014 sind die Industrie- und Unterlagsbödenbetriebe des Kantons Zürich und des Bezirks Baden (AG) nicht mehr vom Geltungsbereich der Allgemeinverbindlicherklärung ausgeschlossen.

Von den Bestimmungen über die Vollzugskosten- und Aus-/Weiterbildungsbeiträge (Artikel 8 LMV) sind ausgenommen die Kantone Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Campo d'applicazione aziendale con carattere obbligatorio generale

Die allgemeinverbindlich erklärten, in fett gedruckten Bestimmungen des im Anhang wiedergegebenen Landesmantelvertrages (LMV) gelten für die Arbeitgeber (Betriebe, Betriebsteile, und selbständige Akkordanten), deren Haupttätigkeit, d.h. ihr Gepräge, im Bereich des Bauhauptgewerbes liegt.
Das Gepräge Bauhauptgewerbe liegt vor, wenn eine oder mehrere der nachstehenden Tätigkeiten durch den Betrieb oder den Betriebsteil hauptsächlich, d. h. überwiegend ausgeführt werden:
a. Hochbau, Tiefbau (einschliesslich Spezialtiefbau), Untertagbau und Strassenbau (inkl. Belagseinbau);
b. Aushub, Abbruch, Deponie- und Recyclingbetriebe; ausgenommen sind stationäre Recyclinganlagen ausserhalb der Baustelle und das in ihnen beschäftigte Personal;
c. Steinhauer- und Steinbruchgewerbe sowie Pflästereibetriebe;
d. Fassadenbau- und Fassaden-Isolationsbetriebe, ausgenommen Betriebe, die in der Gebäudehülle tätig sind. Der Begriff Gebäudehülle schliesst ein: geneigte Dächer, Unterdächer, Flachdächer und Fassadenbekleidungen (mit dazugehörenden Unterbau und Wärmedämmung);
e. Abdichtungs- und Isolationsbetriebe für Arbeiten an der Gebäudehülle im weiteren Sinn und analoge Arbeiten im Tief- und Untertagbau;
f. Betoninjektions- und Betonsanierungsbetriebe, Betonbohr- und Betonschneidunternehmen;
g. Betriebe, die Asphaltierungen ausführen und Unterlagsböden erstellen;

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Campo d'applicazione personale con carattere obbligatorio generale

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen gelten für die in den Betrieben nach Ziffer 3 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (unabhängig ihrer Entlöhnungsart und ihres Anstellungsortes), welche auf Baustellen tätig sind. Sie gelten auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Hilfstätigkeiten zum Bauhauptgewerbe in einem dem Geltungsbereich unterstellten Betrieb ausführen.
Auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Lehrverhältnis gilt, unabhängig ihres Alters, der Anhang 1 zum LMV.
Ausgenommen sind:
a. Poliere und Werkmeister,
b. das leitende Personal,
c. das technische und administrative Personal,
d. das Kantinen- und Reinigungspersonal.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Durata della convenzione

Proroga contrattuale automatica / clausola di proroga

Der LMV 2016 tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2018. Bis zum 25. Juni 2017 verhandeln die Vertragsparteien über weitere Anpassungen des LMV gemäss Kapitel III der vorliegenden Vereinbarung. Jede Vertragspartei kann dann den LMV unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten einmalig und vorzeitig auf den 30. September 2017 mit Wirkung für alle Parteien kündigen.

Artikel 82

Informazioni

Informazioni / indirizzo per l'ordinazione / Commissione paritetica

Schweizerische Paritätische Vollzugskommission Bauhauptgewerbe SVK
Weinbergstrasse 49
Postfach
8042 Zürich
044 258 84 84
www.svk-bau.ch
info@svk-bau.ch

Unia:
Bruno Tanner
031 350 22 72
bruno.tanner@unia.ch

Condizioni di lavoro

Salario e componenti salariali

Salari / salari minimi

Basislöhne ab 1.1.2014 (per 1.2.2014 allgemeinverbindlich erklärt)VQABC
MonatStundeMonatStundeMonatStundeMonatStundeMonatStunde
ROTCHF 6'337.--CHF 36.--CHF 5'633.--CHF 32.--CHF 5'424.--CHF 30.80CHF 5'112.--CHF 29.05CHF 4'548.--CHF 25.85
BLAUCHF 6'080.--CHF 34.55CHF 5'553.--CHF 31.55CHF 5'348.--CHF 30.40CHF 4'978.--CHF 28.30CHF 4'477.--CHF 25.45
GRÜNCHF 5'822.--CHF 33.10CHF 5'478.--CHF 31.15CHF 5'273.--CHF 29.95CHF 4'843.--CHF 27.50CHF 4'413.--CHF 25.05
Lohnklassen: V = Vorarbeiter; Q = Gelernte Baufacharbeiter; A = Baufacharbeiter: B = Arbeiter mit Fachkenntnissen; C = Arbeiter ohne Fachkenntnisse

Basislöhne im:
- Untertagbau: Zonen-Basislohn Rot
- Grund- und Spezialtiefbau: Zonen-Basislohn Blau
- Betontrenngewerbe*:
Basislöhne im Betontrenngewerbe ab 1.1.2014 (per 1.2.2014 allgemeinverbindlich erklärt)VQABC
MonatStundeMonatStundeMonatStundeMonatStundeMonatStunde
ROTCHF 6'337.--CHF 37.45CHF 5'633.--CHF 33.30CHF 5'424.--CHF 32.05CHF 5'112.--CHF 30.20CHF 4'548.--CHF 26.90
BLAUCHF 6'080.--CHF 35.95CHF 5'553.--CHF 32.85CHF 5'348.--CHF 31.60CHF 4'978.--CHF 29.45CHF 4'477.--CHF 26.45
*Die Löhne des übrigen Personals (Werkhof, Büro usw.) werden individuell im persönlichen Arbeitsvertrag festgelegt.

Basislöhne Kanton Genf:
- Kranführer (mit abgeschlossener Kranführerausbildung oder entsprechendem Abschluss): Lohnklasse Q

Zuschläge:
Zuschlag für Arbeit im Wasser oder Schlamm: 20-50%
Zuschlag für Untertagarbeiten: CHF 5.--/h (Stufe 1) bzw. CHF 3.--/h (Stufe 2)

Basislöhne 2016:
Die Basislöhne gemäss Art. 41 LMV, Anhang 9, Art. 6 Abs. 2 Anhang 13, Art. 4 Abs. 4 Anhang 17 und Art. 1 Ziff. 3 Anhang 18, Stand 31.12.2015 bleiben für das Jahr 2016 unverändertArtikel 41, 51, 52, 57 und 58; Anhänge 12, 13 und 17; Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018)

Categorie salariali

Lohnklasse C:
Bauarbeiter ohne Fachkenntnisse

Lohnklasse B:
Bauarbeiter mit Fachkenntnissen ohne bauberuflichen Berufsausweis, der vom Arbeitgeber aufgrund guter Qualifikation von der Lohnklasse C in die Lohnklasse B befördert wurde. Bei einem Stellenwechsel in einen anderen Baubetrieb behalten die Arbeitnehmenden die Lohnklasseneinteilung B.

Lohnklasse A:
Bau-Facharbeiter, Absolvent der zweijährigen Ausbildung als Baupraktiker EBA / Strassenbaupraktiker EBA,
Bau-Facharbeiter ohne Berufsausweis, jedoch:
1. mit einem von der SVK anerkannten Kursausweis oder 2. vom Arbeitgeber ausdrücklich als Bau-Facharbeiter anerkannt. Bei einem Stellenwechsel in einen anderen Baubetrieb behalten die Arbeitnehmenden die Lohnklasseneinteilung A oder 3. mit einem von der SVK als nicht zur Lohnklasseneinteilung Q anerkannten ausländischen Fähigkeitszeugnis.

Lohnklasse Q:
Bau-Facharbeiter, wie Maurer, Verkehrswegbauer (Strassenbauer) usw., mit einem von der SVK anerkannten Berufsausweis (Eidg. Fähigkeitszeugnis oder gleichwertiger ausländischer Fähigkeitsausweis) und mindestens dreijähriger Tätigkeit auf Baustellen (Berufslehrzeit gilt als Tätigkeit).

Lohnklasse V:
Bau-Facharbeiter, der eine von der SVK anerkannte Vorarbeiterschule mit Erfolg absolviert hat oder vom Arbeitgeber als Vorarbeiter ernannt wird.

Katalog über die Einreihungskriterien für die Lohnklassen A und Q sowie SVK-Merkblatt für die Anerkennung ausländischer Berufsausweise: vgl. Anhang 15

Artikel 42; Anhang 15; Zusatzvereinbarung 2017

Aumento salariale

2014 (per 1.2.2014 allgemeinverbindlich erklärt):
- Generelle Anpassung: 0.4% (Anspruch auf eine Lohnanpassung haben grundsätzlich alle dem LMV unterstellten Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis im Jahr 2013 mind. 6 Monate in einem dem LMV unterstellten Baubetrieb gedauert hat (inkl. saisonal Beschäftige und Kurzaufenthalter))
- Individuelle Anpassung: 0.4% der Lohnsumme (Stichdatum: 30.11.2013)
- Basislöhne: + 0.4% im Vergleich zum VorjahrBasislöhne 2016:
Die Basislöhne gemäss Art. 41 LMV, Anhang 9, Art. 6 Abs. 2 Anhang 13, Art. 4 Abs. 4 Anhang 17 und Art. 1 Ziff. 3 Anhang 18, Stand 31.12.2015 bleiben für das Jahr 2016 unverändertLohnanpassungen 2017 und 2018:
Bei den Verhandlungen über die Lohnanpassungen für die Jahre 2017 und 2018 werden je 0.5% aus der Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge im GAV FAR angerechnet.Zur Information:
Jährliche Verhandlungen zwischen den Vertragsparteien im 3. Quartal, über Zonen-Basislöhne und Effektivlöhne.Zur Information:
Die Parteien dieser Vereinbarung verpflichten sich, in der 2. Hälfte des Jahres 2016 Verhandlungen über folgende Punkte aufzunehmen: Siehe Kapitel III der Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018).Artikel 51; Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018)

Indennità di fine anno / tredicesima mensilità / gratifica / premio per anzianità di servizio

Die Arbeitnehmenden haben ab Anstellungsbeginn im Betrieb Anspruch auf den 13. Monatslohn (durchschnittlicher Monatslohn).
Arbeitnehmenden im Stundenlohn werden 8,3% des im betreffenden Kalenderjahr bezogenen massgebenden Lohnes zusätzlich vergütet.

Artikel 49 und 50

Assegni per i figli

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Supplementi salariali

Lavoro straordinario / ore supplementari

Wöchentliche Arbeitszeit >48 Stunden: Zuschlag von 25%
Pro Monat dürfen max. 20 im laufenden Monat erarbeitete Überstunden auf neue Rechnung vorgetragen werden, sofern und soweit der Gesamtsaldo 100 Stunden nicht übersteigt. Alle weiteren im laufenden Monat erarbeiteten Überstunden sind ebenfalls am Ende des Folgemonats zum Grundlohn zu entschädigen.

Der Arbeitgeber ist berechtigt, vom Arbeitnehmenden den ganzen oder teilweisen Ausgleich des bestehenden Überstundensaldos durch Freizeit gleicher Dauer zu verlangen.
Der Überstundensaldo ist bis Ende März jeden Jahres vollständig abzubauen. Falls nicht möglich, ist der verbleibende Saldo Ende März mit einem Zuschlag von 25% zu entschädigen.

Artikel 26

Lavoro notturno / lavoro al fine settimana / lavoro serale

Vorübergehende Nachtarbeit:
Art der ArbeitZuschlag
Sommer (20h00-05h00) bis eine Woche Dauer50% Zuschlag
Sommer (20h00-05h00) über eine Woche Dauer25% Zuschlag
Winter (20h00-06h00) bis eine Woche Dauer50% Zuschlag
Winter (20h00-06h00) über eine Woche Dauer25% Zuschlag

Art der ArbeitZuschlag
Dauernde Nachtschichtarbeit (Sommer und Winter)Zuschlag von Fr. 2.--/h; keine Kumulation mit Zuschlag für vorübergehende Nachtarbeit.
Sonntagsarbeit (von Sa 17h00- Mo 05h00 im Sommer resp. 06h00 im Winter)50% Zuschlag
Feiertagsarbeit (00h:00-24h00)50% Zuschlag
Samstagsarbeit (für alle geleisteten Stunden)25% Zuschlag im Geldform (Betontrenngewerbe: 30%)

Artikel 27, 55, 56, 59; Anhang 17: Artikel 6

Lavoro a turni / servizio di picchetto

Voraussetzungen: Objektspezifische Notwendigkeit, Schichtplan, Einhaltung der gesetzlichen und gesamtarbeitsvertraglichen Vorschriften

Schichtarbeit: Alle Bereiche Zeitbonus von 20 Minuten oder CHF 1.--/h (Ausnahmen siehe "ununterbrochener Schichtbetrieb")

Dauernde Nachtschichtarbeit: Alle Bereiche Zulage von CHF 2.--/h

BereichZuschlag
Bereich UntertagbauZeitbonus von 20 Minuten pro Schicht oder allenfalls Zulage von CHF 2.--/h
Übrige BereicheCHF 2.--/h

Ununterbrochener Schichtbetrieb im Bereich Untertagbau:
- Zuschlag von CHF 1.50/h
- zusätzliche Verpflegungszuschlag von CHF 3.--/Tag
- Für die Verbesserung der Qualität der Kantinenverpflegung und Vergrösserung des Angebots auf Baustellen mit ununterbrochenem Schichtbetrieb wendet der Unternehmer zusätzlich CHF 3.--/Tag und Arbeitnehmenden auf.

Artikel 25, 59; Richtlinien über Schichtarbeit (Anhang 16); Art. 14 und 17 von Anhang 12 (‚Untertagbauvereinbarung’); Lohnzusatzvereinbarung 2014

Rimborso spese

Bereich Untertagbau:
Grundsatz: Anspruch auf Entschädigung der Reisezeit
SpesenartEntschädigung
Bei wöchentlicher HeimkehrCHF 90.-- pro Hin- und Rückweg
Beim ununterbrochenen SchichtbetriebCHF 120.-- pro Hin- & Rückweg zusammen (auch dann, wenn der /die ArbeitnehmerIn nicht an seinen/ihren Wohnort fährt)
Verpflegungsentschädigung bei ununterbrochenem SchichtbetriebZuschlag von CHF 3.--/Tag zusätzlich

Bereich Grund- und Spezialtiefbau:
Grundsatz: Es gelten die Bestimmungen des LMV unter Vorbehalt der nachfolgenden Bestimmungen.
SpesenartEntschädigung
Auslagenersatz bei nicht täglicher Rückkehr an den AnstellungsortCHF 70.-- je Arbeitstag bei Unterkunft in Gaststätten und dergleichen, bzw. CHF 37.50 je Arbeitstag bei Barackenunterkunft, Wohnwagen usw. mit Kochgelegenheit oder Kantine bei kostenloser Unterkunft
Auslagenersatz bei täglicher Rückkehr an den Anstellungsortpauschale Mittagessenentschädigung: CHF 12.50 je Arbeitstag

Übrige Bereiche:
Grundsatz: Verpflegung/Unterkunft für auswärtige Arbeiten wird vergütet.
SpesenartEntschädigung
MittagszulageCHF 16.-- (falls betriebliche Verpflegungsmöglichkeit fehlt oder Arbeitnehmende in der Mittagspause nicht nach Hause zurückkehren können)
Benützung PrivatautoCHF -.60/km
Tägliche Entschädigung im Kt. GE (Fahrtkosten und Mittagessen)CHF 25.--

Mittagessensentschädigung (per 01.07.2016 allgemeinverbindlich erklärt):
Der Betrieb sorgt nach Möglichkeit für ausreichende Verpflegung anstelle einer Barentschädigung. Fehlt die entsprechende betriebliche Verpflegungsmöglichkeit oder können Arbeitnehmende in der Mittagspause nicht nach Hause zurückkehren, ist ihnen eine Mittagessenentschädigung von mindestens 16 Franken.

Artikel 60; Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018); Artikel 1 von Anhang 18 (Zusatzvereinbarung 'Genf'); Artikel 14 von Anhang 12 (‚Untertagbauvereinbarung’); Artikel 8 von Anhang 13 ('Grund- und Spezialtiefbau')

Orario di lavoro e giorni liberi

Orario di lavoro

Massgebliche Anzahl Jahres-Totalstunden: 2'112 h/Jahr
Die wöchentliche Arbeitszeit wird durch den Betrieb in einem bis spätestens Ende Jahr für das Folgejahr erstellten Arbeitskalender festgelegt
Rahmen der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit: min. 37,5h (5x7,5h), max. 45h (5x9h). Detaillierte Bestimmungen betr. Abänderungen.

Obligatorische Arbeitspause in GE:
15 Minuten am Vormittag (zählt nicht zur effektiven Arbeitszeit; Vergütung: 2.9% des monatlichen Bruttolohns)

Artikel 24 und 25; Zusatzvereinbarung 'Genf'

Vacanze

AlterskategorieAnzahl Ferientage
Bis zum vollendeten 20. Altersjahr6 Wochen (= 30 Arbeitstage)
21. bis zum vollendeten 50. Altersjahr5 Wochen (= 25 Arbeitstage)
Ab zurückgelegtem 50. Altersjahr6 Wochen(= 30 Arbeitstage)
Arbeitnehmende im Stundenlohn10.6% (= 5 Wochen) bzw. 13.0% (= 6 Wochen)

Artikel 34

Giorni di congedo retribuiti (assenze)

AnlassBezahlte Tage
Heirat1 Tag
Geburt eines Kindes1 Tag
Todesfall (Ehepartner, Kinder, Geschwister, Eltern und Schwiegereltern)3 Tage
Militär/Inspektion0,5-1 Tag
Umzug des eigenen Haushaltes, sofern in ungekündigtem Arbeitsverhältnis1 Tag

Artikel 39

Giorni festivi retribuiti

Anspruch auf Entschädigung für den Lohnausfall für min. 8 Feiertage pro Jahr, sofern diese auf einen Werktag fallen; konkrete entschädigungsberechtigte Feiertage gemäss den lokalen GAVAusnahme 'Grund-/Spezialtiefbau': pauschale Feiertagsentschädigung von 3%

Artikel 38; Anhang 13: Artikel 9.2

Congedo di formazione

Max. 5 Arbeitstage pro Jahr für berufliche Weiterbildung im Betrieb (unbezahlt).

Artikel 6

Indennità per perdita di guadagno

Malattia / infortunio

Krankheit:
- Leistungen: 90% des Lohns während 730 Tagen innerhalb von 900 aufeinanderfolgenden Tagen
- Karenztage: max. ein Karenztag
- Prämien: Kollektivtaggeld-Versicherung: Prämienanteil des/der Arbeitnehmenden 50%

Unfall:
- Grundsatz: Unfallversicherung bei der SUVA.
- Leistungen: Der Arbeitgeber übernimmt die Lohnzahlung von 80% für die SUVA-Karenztage.
- Prämien: Nichtberufsunfallversicherung: Der/die Arbeitnehmende trägt die Prämien.Artikel 64 und 65.2; Zusatzvereinbarung 2017

Congedo maternità / paternità / parentale

Vaterschaftsurlaub: 1 Tag

Artikel 39

Servizio militare / civile / di protezione civile

Dienst bis 4 Wochen:
WerEntschädigung
Für alle100% des Lohnes
Dienst ab 5. Woche, Rekrutenschule, Durchdiener ab 22. Woche:
WerEntschädigung
Ledige ohne Unterstützungspflicht50% des Lohnes
Verheiratete oder Ledige mit Unterstützungspflicht80% des Lohnes

Artikel 40

Regolamentazioni in materia di pensionamento / pensionamento anticipato

Frühpensionierung ab 60. Altersjahr, geregelt in einem speziellen GAV (betr. den Flexiblen Altersrücktritt FAR oder kantonale Lösungen (bspw. RETABAT im Wallis); Daten ebenfalls im GAV-Service)

Contributi

Fondo paritetico / contributi per le spese di esecuzione / contributi per il perfezionamento

Vollzugskosten- und Aus-/Weiterbildungskosten (Parifonds):
WerBetrag (der UVG-pflichtigen Lohnsumme)
Beitrag der Arbeitnehmenden0.55%
Beitrag des Arbeitgebers, im Allgemeinen0.4%
Beitrag der Arbeitgeber mit einer Tätigkeit in der Schweiz bis 90 Tagen pro Jahr0.3% (0.25% Arbeitnehmerbeitrag; 0.05% Arbeitgeberbeitrag), mind. aber 20.-- CHF pro Monat und Arbeitgeber

Dem Parifonds Bau sind die räumlich, betrieblich und persönlich dem Landesmantelvertrag unterstehenden Arbeitgeber und die von diesen Arbeitgebern beschäftigten Arbeitnehmenden inkl. Lernenden unterstellt. Davon ausgenommen sind die Betriebe der Sand- und Kiesgewinnung.
Lokale Lösungen in den Kantonen Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis.

Vollzugs- und Weiterbildungsbeitrag in GE:
WerBetrag
Beitrag der Arbeitnehmenden (inkl. Lernende)1% der SUVA-pflichtigen Lohnsumme (0.7% für Vollzug und 0.3% für berufliche Weiterbildung; 13. Monatslohn ausgenommen)
Beitrag des Arbeitgebers0.3% der SUVA-pflichtigen Lohnsumme (13. Monatslohn ausgenommen)

Artikel 8; Zusatzvereinbarung 'Genf'; Vereinbarung Parifonds vom 25.9.2012

Protezione del lavoro / contro la discriminazione

Disposizioni antidiscriminazione

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Parità in generale / parità salariale / conciliazione della vita professionale e familiare / molestie sessuali

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Sicurezza sul lavoro / protezione della salute

Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge:
Der Betrieb und die Arbeitnehmenden arbeiten zur Gewährleistung und Verbesserung der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsvorsorge zusammen.

Unterkünfte der Arbeitnehmenden auf Baustellen:
- öffentlich-rechtliche Vorschriften, Brandschutzvorschriften usw. müssen gewährleistet sein
- Räume müssen beheizbar sein
- Möglichkeit einer warmen Verpflegung muss sichergestellt werden
- Anspruch auf ein einwandfreies Bett mit Bettzeug für alle
Bei temporären Unterkünften (z.B. für die Dauer einer Baustelle) können die Werte, unter Information an die zuständige paritätische Berufskommission, angemessen unterschritten werden.

Sanitäre Einrichtungen auf Baustellen:
- mit Trinkwasser, ausreichender Waschgelegenheit und Abortanlagen; bei bedarf nach Geschlechtern getrennt

Untertagbau:
Temporärbeschäftigte nur mit min. 6 Monaten Tätigkeit im Bauhauptgewerbe, gleiche Sicherheitsausbidlungen wie Festangestellte, medizinische Eignungstests obligatorisch

Artikel 5 des Anhangs 5; Artikel 3-8 des Anhangs 6; Artikel 9 des Anhangs 12

Apprendisti / dipendenti fino a 20 anni d'età

Unterstellung GAV:
Lehrlinge sind teilweise den Bestimmungen des GAV unterstellt: Beiträge an Vollzugs- und Bildungsfonds; Entschädigung Feiertage, berechtige Absenzen; Militärdienst Spesen; Zuschläge für Arbeit in Wasser und Schlamm, für Untertagsarbeiten; Taggeld bei Krankheit; gemäss den LMV-Artikeln, die sich auf diese Leistungen beziehen.Ferien:
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjah: 6 Wochen
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche BildungstageLohn: gemäss jährlichen Empfehlungen des SBV an die SektionenAkkordlohnarbeiten: Lehrlinge dürfen keine solchen Arbeiten verrichten.

Artikel 3; Protokollvereinbarung zum LMV zu den Lehr- und Arbeitsbedingungen der Lehrlinge sowie zum Abschluss von Anschlussverträgen; OR 329e

Disdetta

Termine di preavviso

DienstjahreKündigungsfrist
Während der Probezeit (2 Monate)5 Arbeitstage
Im 1. Dienstjahr1 Monat
Im 2.-9. Dienstjahr2 Monate
Ab dem 10. Dienstjahr3 Monate

Arbeitnehmer, die das 55. Altersjahr vollendet haben:
DienstjahreKündigungsfrist
Im 1. Dienstjahr1 Monat
Im 2.-9. Dienstjahr4 Monate
Ab dem 10. Dienstjahr6 Monate

Artikel 18 und 19

Protezione contro il licenziamento

Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach Ablauf der Probezeit durch den Arbeitgeber ist unter Vorbehalt von Art. 21 Abs. 2 und 3 solange ausgeschlossen, wie die Krankentaggeld Versicherung oder die obligatorische Unfallversicherung für Arbeitnehmende Taggeldleistungen erbringt.

Erhalten Arbeitnehmende neben Taggeldleistungen der Krankentaggeld-Versicherung eine Rente der Invalidenversicherung, darf ihnen ab Datum der Anspruchsberechtigung auf eine Invalidenrente unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfristen gekündigt werden.

Erkranken Arbeitnehmende während der Kündigungsfrist, so wird der Ablauf der Kündigungsfrist nach Art. 336c Abs. 2 OR im ersten Dienstjahr während längstens 30 Tagen, im zweiten bis und mit fünften Dienstjahr während längstens 90 Tagen und ab dem sechsten Dienstjahr während längstens 180 Tagen unterbrochen.
Fällt der Endtermin nicht mit dem Ende der fortgesetzten Kündigungsfrist zusammen, so verlängert sich dieser bis zum nächstfolgenden Monatsende.

Verunfallen Arbeitnehmende nach Erhalt der Kündigung, so wird der Ablauf der Kündigungsfrist solange unterbrochen, wie die obligatorische Unfallversicherung Taggeldleistungen erbringt.

Besteht zum Zeitpunkt der Kündigung ein positiver Überstundensaldo und kann dieser positive Saldo nicht im ersten Monat der Kündigungsfrist abgebaut werden, kann der Arbeitnehmer verlangen, dass die Kündigungsfrist um einen Monat verlängert wird.

Eine Kündigung kann nicht ausgesprochen werden, wenn sie nur deshalb erfolgt, weil ein Arbeitnehmer gewählter Funktionsträger einer Gewerkschaft ist.

Artikel 21

Partenariato sociale

Parti contraenti

Rappresentanza dei lavoratori

Gewerkschaft Unia
Syna - die Gewerkschaft

Rappresentanza dei datori di lavoro

Schweiz. Baumeisterverband (SBV)

Organi paritetici

Organi d'esecuzione

Schweizerische Paritätische Vollzugskommission (SVK):
- Zusammensetzung: 7 VertreterInnen des SBV, 4 VertreterInnen der Unia, 3 VertreterInnen der Syna
- Aufgaben/Zuständigkeiten: Enscheidungen über generelle Auslegungsfragen des LMV, Ausarbeitung des Vorschlags zur Finanzierung der Vollzugsaufgaben, Delegation gewisser Aufgaben an Kommissionsausschuss

Kommissionsausschuss:
- Zusammensetzung: 3 VertreterInnen des SBV, 2 VertreterInnen der Unia, 1 VertreterIn der Syna
- Aufgaben/Zuständigkeiten: Koordination und Unterstützung der Tätigkeiten der Paritätischen Berufskommission (PBK), Ausbildung und Beratung der PBK bei der Durchsetzung des LMV, Enscheidungen bezüglich Zuständigkeitsfragen, Kontrolle der Geschäftstätigkeiten der PBK, Koordination des LMV-Vollzuges

Artikel 13 und 13bis

Partecipazione

Congedo per partecipare alle attività sindacali

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Disposizioni in materia di partecipazione (commissioni aziendali, commissioni giovanili ecc.)

Information:
- Grundsätze: Der Betrieb informiert min. ein Mal jährlich die Arbeitnehmenden über die Auswirkungen des Geschäftsganges; bei ausserordentlichen Ereignissen erfolgt die Information unverzüglich und in angemessener Form.
- Im Speziellen: bei Massenentlassungen und Betriebsübergang gelten besondere Bestimmungen

Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge:
- Grundsatz: Der Betrieb und die Arbeitnehmenden arbeiten zur Gewährleistung und Verbesserung der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsvorsorge zusammen.
- Im Speziellen: Arbeitnehmenden über Betriebsbesuche frühzeitig informieren, Ergebnisse der Besuche müssen rechtzeitig kommuniziert werden; Betriebsbesuche können nach Rücksprache mit dem Betrieb von den Arbeitnehmenden gefordert werden, dabei können die notwendigen Informationen bei externe SpezialistInnen eingeholt werden

Artikel 73; Anhang 5

Disposizioni di protezione per i delegati sindacali e i membri delle commissioni aziendali/del personale

Eine Kündigung kann nicht ausgesprochen werden, wenn sie nur deshalb erfolgt, weil ein Arbeitnehmer gewählter Funktionsträger einer Gewerkschaft ist.

Artikel 21

Misure sociali / piani sociali / licenziamenti di massa / mantenimento dei posti di lavoro

Massenentlassungen:

Ist eine Massenentlassung im Sinne des Gesetzes (Artikel 335d OR) vorgesehen, hat der Betrieb die Arbeitnehmenden rechtzeitig zu informieren und sie zur Mitsprache einzuladen, wie die Kündigungen ganz oder teilweise vermieden werden können.

Der Betrieb informiert die zuständige Paritätische Kommission sowie die zuständigen GAV-Partner über einen Betriebsübergang oder eine Massenentlassung.

Der Betrieb ist gehalten rechtzeitig einen Sozialplan auszuarbeiten, der die sozialen und wirtschaftlichen Härten mildern soll.

Spezielle Bestimmungen betr. Kurzarbeit/Betriebseinstellungen infolge Schlechtwetter

Artikel 25 und 28; Mitwirkungsvereinbarung (Anhang 5)

Disciplina sui conflitti

Procedura di conciliazione

Zwischen den Vertragsparteien:
StufeZuständiges Organ
1. StufeSchweizerische Paritätische Vollzugskommission (SVK)
2. StufeSchweizerisches Schiedsgericht
Zwischen lokalen Vertragsparteien und im Betrieb (im Rahmen lokaler Ergänzungsverträge):
StufeZuständiges Organ
1. StufeLokale paritätische Berufskommission
2. StufeLokales Schiedsgericht
Artikel 14 und 77

Obbligo della pace

Arbeitsfrieden im Sinne von Art. 357a Abs. 2 ORInfolgedessen ist jede arbeitsstörende Beeinflussung wie Streik, Streikdrohung,Aufforderung zu Streiks und jeder passive Widerstand sowie jede Massregelung oder weitere Kampfmassnahmen wie Sperre oder Aussperrung untersagt.

Artikel 7

Documenti e link  inizio pagina
» Decreto del Consiglio federale che conferisce obbligatorietà generale
» Commission professionnelle paritaire romande (CPP-SOR)
» GAV des Ausbaugewerbes der Westschweiz 2011-2016 (Edition 2013) (3198 KB, PDF)
» Mindestlöhne 2016 (Anhang VIII) Ausbaugewerbe Westschweiz (1748 KB, PDF)
» Mindestlöhne 2016 (Anhang II) Ausbaugewerbe Westschweiz (181 KB, PDF)
» CCT Second Oeuvre Romandie 2011-2016 (édition 2013) (3663 KB, PDF)
» Salaires minimums 2016 (annexe VIII) Second-oeuvre romand (114 KB, PDF)
» Salaires minimums 2016 (annexe II) Second-oeuvre romand (50 KB, PDF)

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